History informations - J. P. Bemberg (80)

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(Detail)

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J. P. Bemberg AG, Kunstseidenfabrik, Augsburg - Pfersee, Werk 2 - Hessenbachstraße
 
Beschreibung:
 
Neben dem 1897 gebautem Werk I, das Mitte der 20er Jahre von H. Schnell erweitert und expressionistisch umgestaltet wurde, entstand 1928 die neue Fabrikanlage (Werk II) im "Bauhausstil". Die Fabrikfront wurde im Wechselspiel höhen- und tiefengestaffelter Baukörper inszeniert. Dem hohen Kubus für die Eingangshalle mit flachgedecktem Treppen- und Uhrturm folgte ein niedriger Bürotrakt mit Fensterband. Weiß verputzte Wandflächen kontrastierten mit dem roten Firmenschriftzug und sparsam eingesetztem Klinker. Die einzige im Stil des Neuen Bauens durchgestaltete Industrieanlage Augsburgs wurde 1993 - trotz Eintrages in die Denkmalliste - abgebrochen.
 

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Cuprophan-Verpackungsfolie: bedruckt in rot-gold-weiß und blau-gold-weiß, ungeschnitten. Das Alter dieser, durch Zufall 2008 noch existierender, Rollen liegt bei 35 - 37 Jahren.
 
Diese leicht druck-fehlerhaften Rollen sind für kleines Geld an die Mitarbeiter des Werkes verkauft worden. Der Erlös wurde für, in Krankenhäusern verbleibenden Kinder, Weihnachtsgeschenke eingesetzt.
 
Es gab noch 2 weitere Druckarten: Weihnachtssymbole in rot-gold-weiß und grün-gold-weiß
 

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Ausrangierte Schirmmütze der Pförtner und auch der Rundgänger in der Nacht.
 
Stoff: grau,
Schirm: schwarz,
noch leicht erkennbare Prägung: WERKSSCHUTZ
 
Letzter Einsatz solcher Mützen war das Jahr 1993.
 

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Perlonproduktion
Muster-Wirkstücke und -färbungen der (PÜ) Produktionsüberwachung, 1972
 
links: elastisch, dunkelbraun, für die Autoindustrie
mitte: elastisch, beige-rosa, für die Autoindustrie
rechts: normal, mittelblau, für die Stoffindustrie
 

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Teppichgarn aus Bemberg Cupferkunstseide, dunkelgrün-gefärbt
 
(Alter unbestimmt, möglicherweise im Jahre 1954 produziert)
 

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Flusenbeutel aus der Perlon- und Nylon-Produktion.
Jeder Mitarbeiter in der Spinnerei und Streckzwirnerei mußte so einen Beutel tragen und benutzen.
 

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Folienbeutel als Schutz gegen die Verschmutzung der Perlon- und Nylon-Kopse die in den Verkauf gingen, hier für die 42 cm Kopse. Die Folie ist gefaltet verschweißt.
 
Ähnliche Beutel gab es auch für die diversen verwendeten Cones.
 

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Cuprophan-Folienbeutel
 
Das Alter der, durch Zufall 2008 noch existierenden, Beutel liegt bei 35 Jahren.
 

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Schieblehre der Firma Mauser,
INOX (nicht rostend),
mit diversen eingravierten Tabellen auf der Rückseite,
 
Rückseitig eingefräst ist der Name Bemberg
 

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Schlüssel-Anhängermarke "J.P. Bemberg A.G."
 


Quelle: LXXI, IX, LXXIII, LXXIV