History informations - J. P. Bemberg (55)

The end of the Perlon production (o2) - The End

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Das Ende der Perlon-Produktion - Das Ende
 
Die Bilder sind aus dem Bestand des Werkes „MEMBRANA GmbH, Wuppertal“, welche das ehemalige Werk der „J. P. Bemberg AG“ ist.


o1
 

Gesponnene Perlon-Stränge (Nudeln), vor der Zerschnitzelung zu Granulat (hier Anspinnstränge = Abfallmaterial)
 

o2
 

Unterhalb des VK-Rohrs, Perlon-Gespinnst bei der Anspinnung oder nach der Abspinnung
 

o3
 

Perlon-Stränge durch das Wasserbad, Hintergrund = VK-Rohr, Abzugswalzen
 

o4
 

Perlon-Stränge aus dem Wasserbad, Abzugswalzen, Schnitzelanlage. Nach dem Schneiden werden die Schnitzel extrahiert (gewaschen), getrocknet und dann in Hängebehälter (Hängebunker) zwischengelagert
 

o5
 

Einige Herren bei der Stillegungsprozedur der Polymerisation: u. a. Herr Dr. Zempelin, Herr Dr. Bandel, Herr Dr. Berg, Herr Ing. Garske, Betriebsratsvorsitzender
 

o6
 

Der symbolische Schnitt durch die Perlon-Stränge wird von dem Mitarbeiter Herr Giaccomo Vinciguerra ausgeführt
 

o7
 

Die Herren Dr. Zempelin und Dr. Bandel bei dem symbolischen abschalten der Produktionsanlage „Polymerisation“
 

o8
 

Spinnerei, 2 Spulen je Wickelstelle, 2 Wickelstellen übereinander
 

o9
 

Letzter symbolischer Spulenwechsel, begleitet von den Herren Dr. Bandel, Dr. Lambert, Dr. Zempelin
 

10
 

Symbolische Zerstörung der Spinnfäden durch Herrn Dr. Bandel
 


1978 : Stillegung der Polymerisation, Spinnen mit „Emmener“ Schnitzel
 
1979 : Stillegung von Perlon-Spinnerei, -Verstreckung und Sortierung
 
1981 : Stillegung der Schärerei = Perlon-Ende.


Es geschah an einem 13.
 
Anfang vom Ende der Perlonfabrikation
 
16 1/2 Jahre ist es nun her, als im Mai 1962 das erste Perlon in unserem Werk angesponnen wurde. Und am 13. Dez. 1978 erfolgte in diesem 1. Bauabschnitt des Neubauvorhabens die letzte Abspinnung der Polymerisation.

Im Oktober 1960 faßte der damalige Aufsichtsrat den Beschluß, eine Perlonfabrik zu bauen. Bis 1980 wird das Kapitel Perlon in unserem Werk abgeschlossen sein und der Vergangenheit angehören. - 20 Jahre Perlon! Das Auf und Ab dieser Jahre soll nicht der Inhalt dieser Zeilen sein - spiegeln sie doch nur einige Wellenbewegungen in der über 185-jährigen Geschichte des Werkes wider.

Der Vergessenheit sollten diese Jahre aber auch nicht überlassen werden. Denn gerade das Kapitel „Perlon“ ist für das Werk Wuppertal-Barmen fast zu einer Existenzfrage geworden. 1972 ging es in diesem Zusammenhang um Sein oder Nichtsein. Durch Aktivierung der Forschung auf dem uns ureigensten Gebiet - der Cuprofolie - gelang es dem Werk, die Krise zu überwinden. Das Neuland der Dialysemembran und der Hohlfaser war dazu bestimmt, das Kapitel Perlon abzulösen. Nicht nur die Sortierung - auch Teile der Produktion werden bereits in den „Perlonbau“ - als welcher er gemeinhin bekannt ist - verlegt; zumindest z.Zt. die für die aufzustellenden Maschinen erforderlichen Versorgungsleitungen.

Dem Abspinnen der Polymerisation sollen diese Zeilen gewidmet sein. Es ist hier nicht der Platz, die komplizierten und schwerverständlichen chemischen Vorgänge zu beschreiben, die zu dem gestellten Ziel führen: eine chemische Substanz zu gewinnen, die die Fähigkeit entwickelt, Fäden zu bilden. Caprolactam ist der Grundstoff aus dem die verspinnbare Substanz hergestellt wird. Seine Ringmoleküle zeigen die Eigenschaft, sich bei Erhitzung in spinnfähige Kettenmoleküle zu verwandeln. Das geschieht in dem Polymerisationsvorgang ( griechisch: poly - viel, meros - Teil ). Früher polymerisierte man in großen Kesseln, die immer wieder entleert
 
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Perlon Produktion Werk Wuppertal
 
Perlon - Typen und Aufmachungen
 

Titer:

 Aufmachungsart:

dtex
 

matt
 

matt
prof.

tiefmatt
 

Kops
 

Kops
CS

Kettbaum
(TKB)

22 f 1

x

 

 

x

x

x

22 f 3

x

 

 

x

x

x

33 f 1

x

 

 

x

x

x

33 f 3

x

 

 

x

x

x

33 f 6

x

 

 

x

 

x

33 f 9

 

x

x

x

 

x

44 f 10

x

 

x

x

 

x

44 f 18

 

x

 

x

 

x

56 f 20

x

 

 

x

 

x

67 f 12

x

 

x

x

 

x

78 f 20

x

 

 

x

 

x

78 f 24

x

x

x

x

 

x

84 f 15

x

 

 

x

 

x

90 f 20

x

 

 

x

 

x

90 f 30

x

 

 

x

 

x

100 f 24

 

x

 

x

 

x

100 f 30

x

 

 

x

 

x

110 f 20

x

 

 

x

 

x

110 f 40

x

 

 

x

 

x

220 f 30

 

 

x

x

 

x

220 f 40

x

 

 

x

 

x

330 f 60

x

 

 

x

 

x


prof. = profiliert
CS = Crepe Set (Kräuselung)



 

Perlon Produktion Werk Wuppertal
 
Perlon - Kennfarben
 
Pappring
 

 

Titer:
(dtex)

Hauptfarbe:
Kennfarbe

Material-
behandlung:

Balken:
Kennfarbe

Drall:
(T/m)

Nebenfarbe:
Kennfarbe


22 f 1

hellrosa

ALD 4 Cones

dunkelgrau

ohne

blau

22 f 7

dunkelrosa

fg

weiß

300

gelb

33 f 1

?

fg + spez.
Präparation

 schwarz

600

hellgrün

33 f 3

schwarz

1200

rot

33 f 6

grasgrün

Rohware

ohne
Balken

350

violett

33 f 9

dunkelgrün

450

rosa

44 f 10

orange

 

 

800

grau

44 f 18

?

 

 

1050

braun

56 f 20

?

 

 

 

 

67 f 12

magenta

 

 

 

 

78 f 20

?

 

 

 

 

78 f 24

?

 

 

 

 

78 f 30

?

 

 

 

 

84 f 15

schiefer

 

 

 

 

90 f 24

hellgrün

 

 

 

 

90 f 30

hellblau

 

 

 

 

110 f 20

braun

 

 

 

 

220 f 36

blau

 

 

 

 

220 f 40

flieder

 

 

 

 

330 f 60

elfenbein

 

 

 

 

- Reserve -

violett

 

 

 

 


 
T/m = Turns per Meter = Drall auf 1-Meter-Länge
 
Nicht alle RAL-Farben sind mir bekannt,
daher ist das Muster nur annähernd identisch.


Nylon Produktion Werk Wuppertal
 
Nylon - Typen und Aufmachungen
 

Titer:

   

dtex
 

matt
 

glanz
 

prof.
 

Kops
 

Kettbaum
(TKB)

22 f 3

x

 

 

x

-

22 f 7

x

 

 

x

-

33 f 10

x

 

 

x

?

45 f 18

x

 

 

x

?

50 f 13

x

 

 

x

?

67 f 20

x

 

 

x

?

78 f 12

x

 

 

x

?

78 f 17

x

 

 

x

?

78 f 23

x

 

 

x

?

78 f 34

x

 

 

x

?

90 f 36

x

 

 

x

?

100 f 24

 

x

x

x

?

110 f 36

x

 

 

x

?

122 f 24

x

 

x

x

?

156 f 24

 

x

x

x

?

156 f 48

x

 

 

x

?


 
Die Spulen wurden mit einem Gewicht
von ca. 5,5 kg (für die kleineren Titer) bis hin
zu ca. 13,5 kg (für die größeren Titer) produziert.
 
Nylon wurde, in der Hochzeit, parallel zu Perlon produziert.



Perlon-Produktion Werk Wuppertal
 

Schärproduktion = 50 %

Kopsversand = 40 %

Cones-Herstellung = 5 %

Weberei Schuß S1, Cheeses = 5 %


Quelle: XXX, LII, IX