History informations - J. P. Bemberg (14)

Story from ENKA and AKZO

 
 Enka entstand 1969 aus dem Zusammenschluß der zur niederländischen AKU N.V.  gehörenden Enka N. V. und der deutschen Glanzstoff AG.
 

Der deutsche Teil wurde 1899 als die „Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AG“ gegründet. Seine  Geschichte ist in vielem mit der Geschichte der Chemiefaserindustrie identisch, denn von „Glanzstoff“ wurden die ersten „künstlichen Fäden“ gesponnen, die nachhaltigen  wirtschaftlichen Erfolg hatten.
 
Der niederländische Teil der Enka-Gruppe konstituierte sich im Jahre 1911 als „Nederlandsche Kunstzijdefabriek N. V.“
 
Sowohl Glanzstoff als auch die Nederlandsche Kunstzijdefabriek errichteten nach ihrer Gründung Tochtergesellschaften in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Beide Gesellschaften schlossen im Krisenjahr 1929 einen Interessengemeinschaftsvertrag mit Umtausch der Glanzstoff-Aktien in Aktien der AKU. Damit wurde die Nederlandsche Kunstzijdefabriek, die ihren Namen in Algemene Kunstzijde Unie N.V. (AKU) umänderte, zugleich Holding und Betriebsgesellschaft für den niederländischen Teil der Produktion. Ihre Chemiefasern vertrieb sie unter dem Namen Enka, abgeleitet aus den Anfangsbuchstaben des alten Firmennamens Nederlandsche Kunstzijdefabriek.
 
Beide Gesellschaften, AKU und die sich mehrheitlich in ihrem Besitz befindende Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AG, nahmen dank ihrer jahrzehntelangen Erfahrungen auf dem  Chemiefasergebiet und ihres großen Forschungspotentials an dem Aufschwung der europäischen Chemiefaserindustrie in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten teil.
 
Im Jahre 1969 vereinbarten AKU und Glanzstoff eine engere Zusammenarbeit und schufen  die Unternehmensgruppe Enka Glanzstoff. Ebenfalls im Jahre 1969 schlossen sich die  AKU N.V. und die Koninklijke Zout Organon zur Akzo nv zusammen. Heute ist die Enka-Gruppe mit ihren europäischen und außereuropäischen Beteiligungsgesellschaften  ein wesentlicher Teil der in den Niederlanden ansässigen Akzo NV.


Quelle: V